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Moebel-Schulze setzt auf eine gefächerte Strategie.Junges Wohnen, SB-Markt als preiswerteste Möglichkeit, Möbel zu vertreiben, und klassisches Einrichtungshaus mit allen wichtigen und führenden Marken, die in Deutschland von Bedeutung sind.

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Möbel-Schulze | Einrichtungshaus:

Küchen-Arena Vorzeigeprojekt im Wirtschaftsraum Coburg
Millioneninvestition in Rödental
Wolfgang Schulze, Geschäftsführer der Möbel-Stadt Schulze, in der neuen Küchen-Arena, die am 8.
März eröffnet wird. Mit der Investition will das Unternehmen auch die Attraktivität des
Wirtschaftsraumes Coburg steigern. Foto: Braunschmidt
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Rödental Am Samstag, 8. März, eröffnet das Einrichtungshaus Schulze in Rödental (Landkreis Coburg)
seine Küchen-Arena. Damit will das Unternehmen auch einen Beitrag zur Erhöhung der Attraktivität des
Wirtschaftsraumes Coburg leisten, sagte Geschäftsführer Wolfgang Schulze in einem Gespräch mit der
Neuen Presse.
Das Einrichtungshaus Schulze hat mehrere Millionen Euro in die neue Küchen-Arena an der
Autobahnausfahrt Rödental investiert. Sie ist, auf dem Grundstück eines ehemaligen Autohauses, an die
Möbel-Stadt Schulze angedockt. Diese umfasst insgesamt 40.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche sowie
ein Service- und Logistikzentrum.
Als sich die Gelegenheit bot, das Gelände zu erwerben, war für uns sofort klar, dass wir hier das
,Atrium-Küchen-Konzept’ verwirklichen, erläutert Wolfgang Schulze. Darunter verstehe man
Spezialhäuser mit Ausstellungsflächen zwischen 1500 und 3500 Quadratmeter. Wir gehören mit über
3500 Quadratmetern Verkaufsflächen und 150 Musterküchen zu den großen ,Arenen’ in Deutschland, so
der Geschäftsführer. Eine ihrer Besonderheiten ist, dass Kunden die Geräte in den Ausstellungsräumen
ausprobieren und dort auch probekochen können.
Die Investition in das Vorzeigeprojekt sei trotz des harten Wettbewerbs, beispielsweise mit Häusern wie
XXL-Lutz oder Neubert, erfolgt, weil wir an den Standort Rödental glauben und von seinen Qualitäten
überzeugt sind, sagt Wolfgang Schulze. Dies liege im Einzugsbereich des Unternehmens begründet, der
sich mit der Grenzöffnung bis weit nach Thüringen hinein vergrößert habe. Die bevorstehende
Fertigstellung der Autobahn zwischen Lichtenfels, Coburg und Suhl sei ein weiteres wichtiges
Entscheidungskriterium gewesen. Schließlich sei die Region zwischen Rennsteig und Main wirtschaftlich
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besser aufgestellt, als es manche Meinungsbildner derzeit darlegten. Schulze: In unserer Region wohnen
fleißige Leute, die mit ihrem Geld vernünftig umgehen. Wir als Handelsunternehmen kommen hier sehr
gut zurecht.
Jeder Standort sei so gut oder so schlecht wie die Menschen, die dahinter stehen, so der Geschäftsführer
weiter. Er verweist auf einen Kollegen, dessen Unternehmen in der hintersten Eifel und somit völlig
abgelegen angesiedelt sei. Trotzdem sei er deutschlandweit der erfolgreichste Einzelhändler im
Möbel-Einkaufsverband, dem auch die Möbel-Stadt Schulze in Rödental angehört. Schulze: Entscheidend
ist doch, was man als Unternehmer aus seinem Standort macht.
Wolfgang Schulze will mit seinem neuen Küchenhaus ein Signal für den Wirtschaftsraum Coburg setzen,
der als Möbelregion zwischen Erfurt und Bamberg für Hersteller und Kunden gleichermaßen interessant
ist. Da können wir schon mit den Großen der Branche gut mithalten.
Das Rödentaler Unternehmen setzt nach den Worten seines Geschäftsführers auf eine gefächerte Strategie.
Sie umfasst die Bereiche Junges Wohnen, SB-Markt als preiswerteste Möglichkeit, Möbel zu vertreiben,
und klassisches Einrichtungshaus mit allen wichtigen und führenden Marken, die in Deutschland von
Bedeutung sind. Mit der Küchen-Arena komme Anfang März ein weiteres unternehmerisches Standbein
hinzu.
Grundsätzlich bewertet Wolfgang Schulze die Situation in der Möbelbranche als positiv: Optimismus ist
angebracht. In Oberfranken, einem traditionsreichen Standort für Möbelhersteller und -händler, gebe es,
so der Geschäftsführer, tolle Unternehmen, die sich auch im Wettbewerb mit osteuropäischen Ländern
und Asien wieder gut behaupten. Dies liege vor allem an den Qualitäts- und Designanstrengungen
heimischer Hersteller, aber auch an deren Kostenmanagement. Wolfgang Schulze ist seit 15 Jahren im
Vereinigten Möbeleinkaufsverband VME Bielefeld tätig: Ich weiß, was die Möbel in Polen kosten,
welche Qualität sie haben und welche Transportprobleme aus Fernost zu bewältigen sind. Und weiter:
Unsere fränkische Polstermöbelindustrie ist führend in Europa.
Das Einrichtungshaus Schulze wurde im Jahr 1900 von Otto Schulze in Mönchröden gegründet, der in der
Speisekammer seines Schwiegervaters eine Sattlerei und Polsterei einrichtete. 1973 begründete Wilhelm
Schulze den heutigen Standort der Möbel-Stadt im Rödentaler Stadtteil Oeslau. 1987 übernahm Wolfgang
Schulze die Geschäftsführung. Unter seiner Leitung expandierte das Familienunternehmen ständig. Heute
erwirtschaftet es mit 250 Mitarbeitern, von denen 21 Auszubildende sind, einen Jahresumsatz von über 40
Millionen Euro. Stolz ist Wolfgang Schulze auf die Kundenverbundenheit, die sich über Generationen
hinweg entwickelt hat. Wir haben Kunden, die schon bei meinem Großvater gekauft haben, so der
Schulze. Dies unterstreiche die Verwurzelung des Einrichtungshauses Schulze in der Region, was unsere
Stärke ist.

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